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Donnerstag, 13. November 2014

Horoskope...

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...sind so eine Sache.

ELLE Dezember 2014


12 Sternzeichen als Aufteilungskriterium.
Meine Charaktereigenschaften sollen von meinem Geburtszeitpunkt bestimmt sein und ich teile demnach mit etwa 8% aller Menschenkinder die gleichen Vorlieben, weil der Planet an unserem Geburtstag beim Umrunden der Sonne an einem bestimmten Punkt stand.
Klingt sehr unwahrscheinlich.


 ELLE Dezember 2014



Und dann lese ich doch ab und zu, was so über mein Sternzeichen geschrieben wird- und bin manchmal überrascht, wenn es zutrifft.
In der neuesten Elle habe ich dann neugierig mein Style-Horoskop studiert, das mir sagen soll,
  • wie die Mode im neuen Jahr mein Leben verändern wird
  • welche Trendteile meine Persönlichkeit zum Strahlen bringen werden
  • und welche Topdesigner meinen Auftritt noch unwiderstehlicher machen sollen...
Ein Schuft, wer hier Kaufempfehlungen vermutet ;-) oder wer glaubt, dass Bedürfnisse geweckt werden sollen...
Und doch war ich angetan von "meinen" Lieblingsdesignern:

Chanel, Dolce&Gabbana und Sportmax!

Dolce&Gabbana gefällt mir wirklich sehr gut, verspielt und trotzdem sehr weiblich, sehr schön geschnittene Kleider, wunderschöne Kleider! Und klar, mein Eulencape nach einer Idee von D&G!

Und Chanel! (laut Horoskop besitze ich mehrere Bouclejacken in dezenten Farben- witzigwitzig)
Aber auch da schlägt mein Hobbyschneiderinnenherz hoch, geplant für 2015 ist wirklich eine sehr ans Vorbild angelehnte Jacke nach dem Schnitt und der Anleitung von Claire B. Shaeffer. Ich habe Stoffe in mehreren dezenten Farben, jawoll.

Ich bin Star, und so sehe ich auch aus! Mein Waage-Motto. Was sonst...


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Sonntag, 9. November 2014

vorher vs. nachher- meine "man to woman" Lederjacke Burda 10/2011 #101

 
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Ein Blog, in dem man Näh-Pläne veröffentlicht, ist prima für den workflow! Praktisch ein virtuelles Gewissen, das einen daran erinnert, einmal gemachte Versprechen (link) einzuhalten.


                                                                                
                                                                            
vorher
nachher






















Deshalb habe ich, bevor ich auf andere Ideen komme (Stoffe dafür lagen schon bereit), den Nahttrenner zur Hand genommen und die Jacke erst mal in Einzelteile zerlegt.


Dann habe ich den ursprünglichen Schnitt in einer kleineren Männergröße- die meiner Frauengröße entspricht- abgepaust und ein Probemodell aus Stoff genäht. Da ich schnitttechnisch keine große Alternative zum Raglanschnitt der Jacke hatte, war ich mit der Passform zufrieden- eine gemütlich lässige und bequeme Weite...

Dann habe ich alle 22 Teile neu zugeschnitten.










Was ich insgesamt geändert habe:
  • Jacke noch enger zugeschnitten als in der kleineren Größe schon vorgegeben
  • Mittelteil der Jacke und entsprechend auch bei den Ärmeln gekürzt
  • andere Technik zum Zusammennähen der Einzelteile gewählt, nämlich so, wie in der Burda-Anleitung ursprünglich angedacht- eine Seite ohne Nahtzugabe wird auf eine Seite mit Nahtzugabe gelegt und die Überlappung mit Zickzack und dann Geradstich festgenäht. Beim ursprünglichen Modell hatte ich beide Seiten mit Nahtzugabe und dann die obere Nahtzugabe umgelegt und nochmals festgesteppt. Mit der jetzigen Methode ist die Jacke viel weicher im Fall...
  • Schultern weiblicher abgerundet
  • vorderen Beleg auf eine Überlappung von 4 cm reduziert und damit auch die hässlichen Knoplöcher abgeschnitten- und natürlich auch die weibliche Form der Schließung- rechts über links-berücksichtigt
  • Kanten nur mit Zickzack versäubert
  • Knöpfe habe ich an die ursprünglichen Stellen wieder aufgenäht, da die Stellen sehr sichtbar waren
  • Schließen: da werde ich nach Magnetschließen suchen- meine Lösung mit kleinen Haken und Ösen aus Garn ist nicht so prickelnd...


Das ist jetzt eine Jacke, die ich definitiv tragen werde, deren Dasein im Keller beendet ist.
Aber da das Leder schon sehr rustikal und vintage ist, ist es für Waldspaziergänge im Winter sicher besser geeignet als für z.B. Einkäufe in der Frankfurter City.




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Sonntag, 2. November 2014

ready to wear fast- mission not accomplished

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Anfang des Jahres war ich so optimistisch, was meine Nähpläne anging, dass ich beschloss, im Jahr 2014 eine Fastenkur zu machen, also keine "ready-to-wear"-Mode zu kaufen, sondern Mode ausschließlich selbstgenäht und gefertigt im silk-and-joy-Atelier!

ready-to-wear-fast, RTWF, sorry, mission not accomplished

Angedacht war das Ganze von Sarah (goodbyevalentino)- eine tolle Idee, die ich immer noch prima und nachahmenswert finde, die ich aus Zeitmangel und aufgrund sehr verlockendender Objekte der Begierde leider nicht konsequent genug verfolgt habe...

Wenn ich ehrlich bin, war das eine challenge mit hoher Rückfallquote. Traurig bin ich trotzdem nicht, weil ich dieses Jahr auch wieder vieles genäht habe, was mir immer noch sehr gut gefällt- und bei Käufen nachdenklicher war, ob ich das wirklich, wirklich brauche...




Dieses Talbot-Runhof-Burda-Kleid, das ich heute während eines leckeren veganen Familienbrunches in Frankfurt getragen habe, gehört zu meinen Lieblingen des Jahres 2014. Und dank angenehmer Temperaturen konnte ich es auch ganz kurz ohne Jacke tragen.




Donnerstag, 30. Oktober 2014

Cape Burda 10/2011 #101 A mit einem Fitzelchen Dolce & Gabbana


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Bei der Lektüre von Modejournalen bin ich auch immer ein bisschen auf der Suche nach Modellen, die ich nachnähen kann, oder zumindest versuche nachzunähen- Stoffträume, die manchen meiner Nähprojekte als Inspirationsquelle und Vorbild dienen.
Hier ein Kleid aus einem abgelegten Hemd meines Mannes nach einem tollen Vorbild von Altuzarra und hier der Versuch, einen Mantel von Chloe nachzuschneidern.


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Beim Nähen meines Wollcapes aus puderfarbener Kaschmirwolle war nichts derartiges geplant. Aber fast am Ende kam mir die Idee, eine Eulenapplikation nach jüngsten Entwürfen von Dolce&Gabbana anzubringen.

Hier der Pulli,

Quelle: www.mytheresa.com


der mir als Inspiration und dann als Vorlage beim Erstellen der Stickdatei gedient hat. Und beim Suchen im Netz bin ich dann auf eine noch viel schönere Kreation (Model in der Mitte mit gleicher Eule) gestoßen- Eulen und ander Tier-Applikationen sind bei D&G im Herbst 2014 en vogue!


Quelle:

www.ealuxe.com/dolce-gabbana-fall-2014-collection

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2m Stoff haben gerade für das Cape gereicht- anders als in der Vorlage beschrieben habe ich das Cape außerdem noch gefüttert.






Hier im nächsten Bild sieht man das festgesteckte Futter- ich habe es per Hand eingenäht, so fällt es viel schöner!





Der Reißverschluss noch ohne Blende,



dann aufgesteckt, anschließend festgenäht und zum Schluß umgeschlagen abgesteppt.





Das Erstellen der Applikation mit der Embird-Software hat mich wirklich gefordert. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal ein Motiv digitalisiert habe. Ich musste mich mühsam wieder ins Programm einfinden und auch das Sticken war zu Beginn nervig.
Schliesslich hat es einigermaßen geklappt! Hier sieht man links das geglückte Exemplar und rechts den ersten Versuch. Wie im Original habe ich Spitzenreste in weiß aufgenäht.

  






Den richtigen Platz der Eule auf dem Cape festzulegen, war gar nicht so einfach. Je weiter unten ich sie ansteckte, umso kindlicher wirkte das Ganze. Und das war das letzte, was ich wollte. Und dann war ich unsicher, ob ich noch weitere Äste anbringen sollte, die Applikation also nach unten noch verlängern. Aber da bin ich noch unschlüssig, denn das Ganze könnte auch überladen wirken.
Der Schnabel aus Swarowski-Kristall hat das Ganze dann wirklich aufgewertet und ich habe mich getraut, die Eule aufzunähen.

Und sonst: den Saum habe ich von Hand angenäht und leider trotz mehrmaliger Versuche sieht man die gewellte Mehrweite etwas durch. Schrumpfen des Saums durch Bügeln war mir zu gewagt...
Wie man Saum bei Kurven unsichtbar macht, das muss ich noch lernen...








So, und jetzt noch ein paar herbstliche Bilder:








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Dienstag, 7. Oktober 2014

neue Vogue-Schnittmuster

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Die neuen Schnittmuster von Vogue (winter holiday collection) sind online.

Was passt zu mir und meinen Kurven?
Meine kurze Taillenhöhe, große Oberweite und eine eher kleine Körpergröße sind für viele der angebotenen Schnitte- in jeder Saison- automatisch Ausschlusskriterien. Deshalb schaue ich nach Schnitten, bei denen die Büste durch Abnäher eine schöne Form erhält. Auch gerne mit höherer Taille- das lässt die kurzen Beine etwas länger wirken. Und altersbedingt auch nicht mehr zu freizügig. Schränkt das generell zu sehr ein, mit dieser "Mängelliste"?
Nein! Das ist ja gerade das Schöne am Nähen- man kann sich so verpacken, dass ein stimmiges Bild entsteht! Motto: ich nähe mich schön!

Werden aktuelle Trends aufgegriffen?
Edle Spitze findet man auch bei den aktuellen Schnittumsetzungen wieder. Wer also gerne mal ein edles Teil nähen möchte und das durchaus in einem passablen finanziellen Rahmen, der wertige Materialien erlaubt- dann nur zu, die Anleitungen sind sehr ausführlich. Ein tolles, auf die eigenen Maße angepasstes Kleid aus Spitze muss nicht unbezahlbar sein.
Ansonsten finde ich die Übersicht nicht sehr spektakulär. Schön wäre es, wenn bekannte(re) Designer sich herablassen würden, uns ein bisschen Nähfutter zu überlassen.

Was möchte ich unbedingt nähen und welche Schnitte kann ich als Basics in der Schnittekiste horten
(bis mir der richtige Stoff über den Weg läuft...)?
Das ist meine Auswahl:

Vogue 1420 Anne Klein

Hier habe ich schon einmal einen Anne Klein-Schnitt eingesetzt- ich mag die Ausschnittdetails, die dem ganzen einen cotourigen Touch geben.Und deshalb gefällt mir auch das neueste Anne Klein Modell:


Vogue 9050

Easy Options-Schnitte bieten viele Umsetzungsmöglichkeiten und dieser hier gefällt mir gut- auch mit unterschiedlichen Farbakzenten bei der Stoffwahl kann man die Silhouette optisch schlanker erscheinen lassen.




Vogue 1428

Hier ein Beispiel, wie man sich seinen Spitzentraum erfüllen kann. Hohe Taille und leicht glockiger Rock, den ich mir auch bei mir mit Saum oberhalb des Knies vorstellen kann- mit dünnen schwarzen Strumpfhosen und hohen Pumps sicher sehr schick. Das Schnittmuster beinhaltet auch das gezeigte hautfarbene Top!



und wegen einer kleinen Pippi Langstrumpf, die im neuen Jahr von der ganzen Familie sehnsüchtig erwartet wird, hier schon mal ein Schnittmuster, das vielleicht in ein paar Jahren zum Einsatz kommen kann...

Vogue 9072



und zum Schluss Taschen! Aus Filz, Kunstleder, echtem Leder- der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Ich muss gestehen, dass ich schon einige Taschenschnitte gehortet habe, aber bisher erst eine Tasche nach einer Anleitung von Amy Butler genäht habe.
Bekommt frau das so perfekt hin, wie ich es gerne hätte? Lust hätte ich schon, einen Versuch zu starten...
Vielleicht mit einem "how to sew a bag" -Beitrag? Die schwarze ist schick!

Vogue 9074


Und da das ein werbefreier Blog ist: das sind nur meine persönlichen Lieblingsschnitte aus der neuesten Vogue-Kollektion, mein silk-and-joy-Geschmack, ohne Gegenleistung...
:-)



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Dienstag, 30. September 2014

Vogue 1398, auch selbstgemacht!

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...was mich glücklich macht: wenn ich etwas mit meinen Händen fertigen kann!

Selbst Brot backen, Gemüse anbauen, Nudelteig kneten, Strümpfe stricken..
Wenn man die zum Leben notwendigen Dinge mit eigenen Händen herstellt, ist das ein sehr erdendes und befriedigendes Gefühl.

Selbstnähen ist natürlich das Maximale für mich- und diese Bilder sind in der Toskana entstanden.

Mein Limoncello-Kleid!
Vogue 1398








Und zum Schluß noch einen Campari-Orange?
Selbstgekauft ;-)


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Samstag, 13. September 2014

Burda Modell #132 September 2001

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...heute Mal ein Werk aus der Vergangenheit, das seinen Weg aus dem Keller wieder in mein Nähzimmer gefunden hat.



Vor etlichen Jahren habe ich meinem Mann eine längere Lammfelljacke selbst genäht, eine Überraschung zu Weihnachten.


Das war in der Zeit, in der ich noch zufrieden war, wenn ich das Modell nähtechnisch gut hinbekommen habe. Aber wir Nadelfreaks wissen- die Passform ist wichtig, wirklich g e n a u s o wichtig.
Die Jacke war leider etwas zu lang und wirkte dadurch überhaupt nicht so, wie ich mir das vorher ausgedacht hatte. Auch ein bisschen mächtig in der Erscheinung. So nett, wie mein Mann war, hat er die Jacke manchmal getragen, meist zum Hundegassigehen in der kalten Jahreszeit. Irgendwann hat die Begeisterung nachgelassen und sie wanderte in den Keller.

Und ich finde es eigentlich zu schade, diese Lammfelle ungetragen im Keller zu belassen. Nun denke ich darüber nach, die Jacke entweder selbst für mich abzuändern oder sie in eine entsprechend kundige professionelle Nähwerkstatt zu bringen.
Aber die Änderungen wären zeitaufwendig und allzu viel wollte ich eigentlich nicht mehr investieren. Auf der anderen Seite könnte ich es ja auch wieder nicht so hinbekommen, wie ich mir das vorstelle, und dann wäre es auch unbefriedigend.



Ich werde wohl erst mal die Nähte aller Teile öffnen, dann alles kleiner zuschneiden, und das Modell insgesamt beibehalten. Natürlich mit der frauentypischen Öffnung der Vorderteile.
Und alles natürlich nur mit einem Probemodell, mit dem ich horizontalen Teilungsnähte und die endgültige Länge bestimmen kann.
Achherrje, als hätte ich den Kopf nicht schon eh voll mit Nähplänen...Ich stelle mir so ein rockiges Teil vor, das mit Jeans und hohen Absätzen und einer schicken Tasche stylish aussieht. Drückt mir die Daumen!

Jetzt steht erst mal Urlaub an, mein gelbes Kleid soll mit und ich ändere gerade den Wulst an beiden Seiten in Taillenhöhe.
Und ein Jäckchen entsteht, für eine kleine Pippi Langstrumpf- das lassen zumindest die Farben vermuten...

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Sonntag, 7. September 2014

elfbaby hat by robynn weldon


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Mein erstes Kleidungsstück für das kommende Familienmitglied ist fertig. Gestern auf einer Zugfahrt begonnen und heute unter Missachtung der sonstigen "to do´s" beendet.







Ein schnelles Projekt, so ein Mützchen. Es ist schon eine s e h r bunte Wollmeise aus meinem Vorrat geworden. Vielleicht stricke ich noch ein neutrales Mützchen, ganz zart in weiß oder rosa oder hellblau, mal sehen...

Zu einer kleinen, einer klitzekleinen Jeans passt es aber bestimmt ganz gut. Ich habe schon mal eine grüne Wollmeise herausgesucht, mit der ich ein passendes Jäckchen stricken könnte. Und für viele Söckchen reicht die Wolle auch noch.




Mein Model heute ist Joy, meine allererste selbstgemachte Puppe, 2012 unter professioneller Anleitung von Juliane (Fröken Skicklig) entstanden.




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Fröken Skicklig
Fröken Skicklig